Schach-Syngoge in Holešov (Holleschau)

  • physische Ansprüche : leicht
  • Zeitaufwand : bis 30 min
  • für Behinderte mit Rollstuhl geeignet: Ja

Schach-Synagoge in Holešov gehört zu den bedeuteten Sehenswürdigkeiten nicht nur in Holešov, sondern auch in der Tschechischen Republik. Sie ist heute die einzige Synagoge des sogenannten polnischen Typs, die in ihrer ursprünglichen Gestalt erhalten ist, sodass Sie für ein Unikat erachtet wird.

Bereits seit dem 15. Jahrhundert war die jüdische Gemeinde ein fester Bestandteil der Stadt Holešov (Holleschau). Im Jahr 1560 die ursprünglich errichtete Synagoge verbrannte, aber kurz danach wurde neugebaut. Die heute noch existierende Renaissance-Synagoge wurde 1615 durch einen Anbau vergrößert – vergrößerte den recht unscheinbaren Synagogenbau um einen Nebensaal und eine Frauengalerie. Im Jahr 1737 waren das Gewölbe waren mit Pflanzen- und Tiermotiven bemalt. Heute ist die Synagoge Zweistöckig.

Heute ist diese sog. „Schach-Synagoge“ Standort des mährisch-jüdischen Museums, in ehemaliger jüdischer Schule wird die Ausstellung „Juden und Mähren“ gezeigt, die Besucher mit der Geschichte der Juden in Mären von ältesten Erwähnungen bis zweiter Weltkrieg präsentiert. Zweiter Teil der Ausstellung präsentiert zahlreiche jüdische Sehenswürdigkeiten, die existierten oder noch existieren. In beiden Räumen sind Exponaten ausgestellt, die man zum Gottesdienst und im Alltag benutzt. 

Mehrere Informationen über dieses Gebäude, Öffnungszeit und Eintrittspreise: http://www.holesov.info/synagoga


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