Schlossturm

Der viereckige Turm, die Stadtdominante, stellt die Überreste des ehemaligen bischöflichen Schlosses dar. Der dreistöckige Turm mit dem Grundriss 13x13 Meter und mit der Höhe ca. 34 Meter wurde kurz nach dem Jahr 1500 von Stanislausus Thurzo (1496–1540), ein großer Förderer des Renaissance-Humanismus und Bischof von Olmütz, erbaut.

Durch den Turm mit Ecktürmen führte eine Durchfahrt von der Stadt nach dem Vorhof. Bis heute kann man den Bogen des Eingangstors mit der Leibung und dem Ausschnitt für die Zugbrücke über dem Graben sehen. Gerade der Graben trennt die Burg von der Stadt.

Der Schlossturm wurde zwischen Gotik und Renaissance erbaut. Das ist sichtbar in architektonischer und malerischer Verzierung der Stirnseite, in deren sich der Spitzbogen des Tors mit Renaissancen Details treffen. Es geht vor allem um den Inschriftsfries in sog. humanistische Majuskel, Putti, illusorische Malerei und noch mehrere architektonische Elemente. Das Portal des Tors repräsentiert ihren Erbauer und den größten mährischen Kirchenfeudalherr Stanislausus Thurzo.