Gemäldegalerie

In der Schlossgalerie findet man wertvollste Gemälde, die von Bischöfen und Erzbischöfen gesammelt wurden.

Älteste sind zwei Altargemälde von Lucase Cranach der Ältere (1472–1553), die von dem Olmützer Bischof Stanislaus von Thurzo (1497–1540) angekauft wurden. Das Fundament dieser Sammlung legte der Olmützer Bischof Karl von Liechtenstein-Castelcorn (1664–1695). Für die Gemäldesammlung in Kremsier ist von wesentlicher Bedeutung das Kabinett, welches im Jahr 1673 von Brüder Franz und Bernhard Imstenraed aus Köln am Rein gekauft wurde. Diese Sammlung des Kölner Sammlers und Handelsmannes bestand aus zwei Sammlungen, die Sammlung von Karl I. (König von England, Schottland und Irland, 1625–1649) und die Sammlung von Graf Thomas Howard von Arundel (1585–1646). Karl von Liechtenstein-Castelkorno bildete seine Sammlungen durch die Ankäufe der Teile oder ganzer Kunstkollektionen, er kaufte aber auch Gemälde direkt von seinen Autoren (bzw. von Kunstgeschäften) ein oder stellte Künstlern an. Keiner von Lichtensteins Nachfolger war so systematisch und investierte nicht so viel Geld in eine Sammlungserweiterung. 

Im 18. Jahrhundert wurden Gemälde für die Galerie von Ferdinand Julius Troyer (1745–1758) und Leopold Friedrich von Egkh (1758–1760) angekauft. Seit dem 19. Jahrhundert wurde die Sammlung geschafft und intensiv von Friedrich Egon von Fürstenberg (1853–1892) und später von Theodor Kohn (1893–1904) und Leopold Prečan (1923–1947) erweitert. Ganze Sammlung präsentiert nicht nur Mode- und Geschmaksänderungen, sondern auch verschiedene Repräsentationsweisen.